Die Mitte der Nordinsel

...denn die Nordinsel besteht ja nicht nur aus Northland! Wir haben uns zwischen dem dicht besiedeltem Hamilton und der Coromandel Halbinsel durchgeschlichen, um nach Rotorura zu fahren. Zwischendurch haben wir zur Abwechslung mal ein offiziell kostenloses Cam gefunden, wo wir ein paar Nächte blieben. Leider hat es fast andauernd geregnet. Aber dem Daniel war das egal- der hat ein neues Hobby: mit dem Luftgewehr schießen. Naja, zumindest ist schon ein Kaninchenbraten dabei abgefallen.
Rotorua ist touristisch sehr erschlossen, obwohl (oder besser: weil) es da so riecht. Die Gegend dort ist nämlich geothermisch sehr aktiv- überall gibt es warme Quellen, Schlammblubbern und Geysire und ziemlich oft stinkt es sehr nach Schwefel. Wir haben uns die Craters of the Moon näher angeschaut, bevor wir gen Taupo gefahren sind.
Schaut Euch eine Karte der Nordinsel Neuseelands an: in der Mitte werdet Ihr einen großen blauen Fleck finden- den Lake Taupo: das Herz der Nordinsel, wo die Herzen von Forellen-Angler höher schlagen....und auch unsere, aber nicht weil wir angeln gingen! Als wir am 30. Oktober aus dem Touristeninformations-Center kamen, schlug mein Herz wie wild...und so sollte es eine ganze Stunde weiter wie verrückt pochen, meine Hände schwitzen und ich mich selber fragen: Warum eigentlich wolltest Du das unbedingt machen? Ungefähr zwei Stunden später war ich vollkommen ruhig, der Puls war normal, als wir da so oben herumsaßen...doch dann konnte ich sehen, wie hoch 12000 Fuß sein können als wir aus dem kleinen Flugzeug sprangen...45 Sekunden freier Fall vor uns, bevor der Fallschirm aufging und wir dann noch 5 Minuten in Richtung Erde schwebten. Ich zeig hier besser keine Bilder von mir unmmittelbar vor oder nach dem Skydive- will hier niemanden verschrecken mit meinem kreidebleichen Gesicht ;) Fazit für mich: hab durch diese Erfahrung keine Erleuchtung gehabt und mein Magen hat mir diese Luftsalti sehr übel genommen. Das muss ich wirklich nicht jeden Tag machen! Aber jder sollte sich sein eigenes Urteil darüber bilden!
Bin halt eher ein irdischer Typ...

Schlammblubber in Roturua


Stinkwolken in Roturua


dampfende Craters of the Moon


Lake Taupo und ich, ganz hinten Mordor


Magen noch ok

Die Westküste zurück nach Auckland

Die Westküste war folglich unser Begleiter der Rückreise vom Cape in Richtung Auckland. Da gibt es den 90 Mile Beach (die haben ein wenig gelogen: er ist nicht ganz so lang), den man mit Autos befahren kann. Das ließen wir uns natürlich nicht nehmen. Doch bei der Zufahrt zum Strand, welche ein ca. 3 km langes sandiges Flussbett ist, mussten wir noch ein wenig auf Ebbe warten. Da nutzten wir die Zeit zum Surfen- auf Sanddünen.
Nach ungefähr 30 km am Strand entlang fanden wir eine schöne versteckte Stelle, die unser nächstes Camp wurde- umso mehr hat sie uns gefallen, als dass wir dort unmassen Pipi-Muscheln fanden, die dann übers Feuer kamen...mmmh.
Ein ganzes Stück weiter südlich kann man dann die Giganten Neuseelands bestaunen: riesige, uralte Kauri-Bäume, die alle anderen Bäume in den Schatten stellen.
Ein Platz ist uns besonders ans Herz gewachsen, weil es dort so schön war und wir ein paar Tage dablieben – und das war an den Kai Iwi Lakes. Ein glasklarer blauer See vorm Camp, schöne Wälder drummherum, saftige Wiesen, eine Forelle im Wasser und ein Possum auf dem Nachbarbaum- was will man mehr?
Naja, da gibt es schon etwas: ne heiße Dusche. Deswegen haben wir am 22. Oktober in Auckland gehalten, mal kurz in der alten WG reingeschaut – vornehmlich ins Badezimmer - und auch gleich Batterien aufgeladen, so dass es schon am nächsten Tag weiter gehen konnte...

Sandsurfing


Zufahrt zum 90Mile Beach via Flussbett


die Pipis kommen dann aufs Feuer


Kauri Baum


bei den Kai Iwi Lakes

Ab ins Northland, ganz nach oben

Zu Beginn einer Rundereise muss man sich natürlich zuerst sicher sein, wo man anfangen möchte. Für uns war das eine recht einfache Entscheidung: auf in Richtung winterlosen Norden Neuseelands (weiter südlich ist es einfach noch zu frisch)! Also packten wir unsere sieben Sachen aus dem Minizimmer in Auckland und schnallten unseren blauen ''Zweitwagen'' auf den roten Erstwagen, nachdem wir ihn durchs Zimmerfenster gehieft hatten.
Wir wählten uns die Ostküste aus, um zum nördlichsten Punkt – dem Cape Reinga – zu gelangen. Dafür haben wir uns ungefähr zwei Wochen Zeit gelassen, oder das Auto hat sich Zeit gelassen: gleich am zweiten Tag hatten wir ne größere Panne, die auch nicht ganz billig war. Als wir dann einen der ersten Traumstrände am Pazifik erreichten, haben wir alsbald vom Ufer oder vom Boot aus die Angeln ins Wasser gehalten- aber irgendwie wollten nur Tintenfische beißen. Die sind allerdings auch nicht als Imbiss zu verachten: also ab in die Pfanne und schmecken lassen!
Zwischendurch war die Campstellen-Suche sehr erschwert durch Unmassen Zäune und
Schilder wie ''privat'', ''no exit'' oder ''no beach acess''- weiterfahren lohnt sich dann erst gar nicht. Wo diese Zeichen nicht gleich am Beginn einer Straße stehen verbraucht man viel Zeit und Benzin, um Serpentinen, teilweise aus Schotterstraßen bestehend, umsonst abzufahren. Die Bay of Islands ist mit ihrem milden Klima halt ein sehr beliebtes Fleckchen Land für Wochenendhäuschen.
Auf der Karikari Halbinsel fanden aber wir eine traumhafte Bucht, wo es sich für ein paar Tage aushalten ließ. Anschließend ging es auf die ganz schmale Aupouri Halbinsel, die den Nordzipfel der Nordinsel ausmacht. Und wie so oft im Leben: Wenn man dann zur richtigen Zeit am richtigen Ort ist, passieren die tollsten Dinge: wir genossen ein leckeres Eis und kamen mit Nick, einem Maori, ins Gespräch. Daraufhin landeten wir wenig später mit ihm und seiner superalten Klapperkiste an einem blendend weißen Strand, der sonst für Pakehas (Maorisprache für: Nicht-Maori) unzugänglich ist (deshalb mussten wir unser Auto auch im Ort lassen). Er lachte sich dann eins, weil er uns zusehen konnte, wie wir splitterfasernackt in den eiskalten Pazifik sprangen, um uns zu reinigen – erst dann darf man laut Maori-Regeln nach Nahrung zu suchen. Blöd nur, dass diese beherzten Versuche unsererseits erfolglos blieben- da gabs grad keine Pipis am Strand zum Essen. Und stellt Euch nur unsere Gedankengänge dabei vor: Wenn der jetzt abhaut und wir hier am Ar... der Welt nackt und unser Auto ganz woanders...! Aber unser Vertrauen hat sich gelohnt, denn anschließend haben wir mit ihm ein Netz in den Mangroven ausgelegt und alsbald saßen wir mit selbstgepflückten Austern und mit Fisch- beides geräuchert - am wärmenden Feuerchen inmitten weißer Sanddünen. Abends gings wieder in der alten Rostlaube zurück und unser Auto stand auch noch ganz unversehrt da.
Am folgenden Tag hatten wir auch schon den nördlichen Rand Neuseelands erreicht. Und da Nick auch gleichzeitig Ranger der beiden offiziellen Campingstellen im Norden war und wir wussten, dass er wochenends nicht arbeitet, haben wir die nächsten beiden Nächte mühelos kostenlose Campstellen gefunden ;) Am 14. Oktober, gut zwei Wochen nch unserer Abfahrt von Auckland, hatten wir das Cape Reinga erreicht- der nördlichste Punkt Neuseelands, wo sich der Pazifik und die Tasmanische See begegnen.

Boot durchs Fenster aus der Wohnung kriegen


Idylle auf der Kari Kari Halbinsel


hol mir Austern aus dem Feuer


ein Strand ganz im Norden


Cape Reinga

Stadt der Segel...und des Aprilwetters- Auckland

Seit nunmehr schon fast 11 Wochen sind wir hier in Auckland, hatten uns ein sehr günstiges WG Zimmer mitten in der City gesucht und auch recht bald Jobs gefunden und somit die Reisekasse aufgestockt. Wir waren beide in der Gastronomie tätig- ich weiß jetzt etwas mehr über Whisk(e)y, Cocktails und andere Spirituosen, denn ich arbeitete in einer Bar. Leider weiß ich mittlerweile auch, dass ich noch viel zu gutgläubig bin und werde hoffentlich in nächster Zukunft erfahren, ob neuseeländische Behörden ihren Job gut machen und meinen Chef dazu bewegen können, Steuern für mich zu bezahlen & mir mein mir zustehendes Urlaubsgeld zu geben....Es wird wirklich allerhöchste Zeit, endlich aus Auckland aufzubrechen und das wahre Neuseeland zu erkunden! Die Stadt find ich nicht so beeindruckend, um hier groß auf sie einzugehen: der übliche Großstadtjungel eben mit ein paar Wolkenkratzern...
Durch das ständige Schichtarbeiten hatten wir kaum Gelegenheit, mal aus der Stadt raus zu kommen. Zudem forderte unser Auto auch seinen Tribut und wir hatten dadurch einige Rennereien hin zu diversen Mechanikern... Wir haben uns nur mal schnell den kleinen Strand von Kare Kare (mit erstem Einblick in die Schitzkunst der Maori) und den Strand der Piha Bay angeschaut. Demnächst gibt es dann hoffentlich mehr grüne Eindrücke vom Land der langen weißen Wolke auf diesem Blog zu bewundern. In diesem Sinne, bis bald.




Weiter geht's :)

Hallo Leute,
nach 10 1/2 Monaten ging unser Flug von Sydney...nach Auckland/Neuseeland.
Jetzt sind wir schon ein paar Tage hier, haben ein neues Auto (ist aber noch nicht klar, ob's das bleiben wird, weil es unglaublich durstig zu sein scheint), und ein sehr guenstiges Zimmer in der City gefunden. Jetzt brauchen wir nur noch Jobs, um uns hier die erste Zeit zu finanzieren.
Denn noch ist es zu kalt & nass, um Neuseeland schon zu erkunden.
Drueckt uns die Daumen fuer die Jobsuche!

Last but not least

I would like to thank all our Aussi families in Perth, Crab Claw Island, Hobart, Townsville and Sydney- its your special hospitality which made Australia even more beautiful! : Thank you so much for your warm welcome! Catch you later mates...







Sydney

Nach ein paar Fahrtagen sind wir am 22. Juni in Sydney angekommen. Glücklicherweise hatten wir eine Anlaufstelle, sonst hätten wir nicht gewusst, wo wir unseren ganzen Kram lassen sollten. Denn um ein Auto verkaufen zu können, muss alles raus- und Ihr koennt Euch gar nicht vorstellen, wieviel Zeug in einen Landcruiser passt! Die ersten paar Tage in Sydney haben wir also damit verbracht, die Betty checken zu lassen, sie zu putzen, auszuräumen und Werbung für sie in allen möglichen Backpacker-Hostels auszuhängen. Später begaben wir uns in die Auto-Verkaufs-Hölle - tief unten im 2. Untergeschoss eines Parkhauses und fernab des Sonnenlichts und der Wärme: der Backpacker Car Market im Stadtviertel Kings Cross. Hier verbrachten wir tapfer 5 lange Tage, bis die Betty endgültig einen neuen Besitzer fand und wir befreit waren. Mit den anderen Autoverkäufern aus allen möglichen Ländern vertrieben wir uns in den Auto-Katakomben die Zeit mit Kartenspielen, über Autos reden und Freibier trinken (wer seine Kiste endlich los wird, muss Bier für die anderen holen). Außerdem konnte man sich da unten vermittels unendlich vieler Sprüche, die von vergangenen Autogeschichten im Car Market erzählen, weiterbilden... Manchmal sind wir auch abends mit der Kamera los und haben die Wahrzeichen Sydneys abgelichtet. Sydney wird mir als Mischug aus Autoabgasgerüchen, bunten abendlichen Skylights und sonderbaren religiösen Eindrücken in Erinnerung bleiben... Am 16. Juli geht unser Flug - dann sind unsere 10 1/2 Monate Australien vorbei...Das Zeitgefühl ist völlig verwirrend: einerseits haben wir so viel erlebt, andererseits kommt es mir nicht vor, fast ein gesamtes Jahr unterwegs gewesen zu sein...




Fraser Island

Momentan befinden wir uns seit dem 11.6. auf der Sandinsel Fraser Island- ich glaube sogar, die größte aus Sand bestehende weltweit. Sie ist touristisch sehr erschlossen, obwohl man hier unbedingt ein Allradauto braucht und es nicht ganz ohne ist, durch weiche sandige Inlandtracks oder bei Ebbe am Strand entlang zu fahren. Salzwasser ist sehr ungesund für Autos. Es haben wohl schon mehr als genug Leute ihr eigenes oder ein gemietetes Auto buchstäblich in den Sand gesetzt, kurz bevor die Flut kam.

Einige touristische Attraktionen dieser Insel haben wir uns nicht entgehen lassen- so beispielsweise einen glasklaren Süßwassersee, ein altes Schiffswrack oder einen Felsen mit toller Aussicht.

Nach den ersten Tagen auf der touristischen Ostseite haben wir uns auf die Westseite der Insel verdrückt und sind somit ganz allein auf einer Campstelle- den Warnhinweisen auf Mosquitos und Sandfliegen sei dank! An einem schicken Stück Strand gelegen, genossen wir die letzten paar Tage hier. Gleich nebenan ist eine Creekmündung, die ein enormes Ebbe-Flut-Spiel hat und in der Millionen kleiner Soldier Crabs herum krabbeln und sich das Seegras schmecken lassen, wobei sie widerum Nahrung für niedliche kleine Kugelfische und für Vögel sind. Leider wollten keine Fische Nahrung für uns sein...

Die hier lebenden Dingos sind wohl die reinsten Australiens. Überall sind Warnschilder aufgestellt, wie man mit Essen und Essensresten sowie Zelten umgehen soll: alles was lecker riechen könnte so schnell wie möglich ins Auto packen - ja nicht ins Zelt. Dieses offen lassen und Schlafsäcke ins Auto, wenn man nicht am Camp ist – so können neugierige Vierbeiner bei Abwesenheit der Zweibeiner ins Zelt schauen ohne es erst kaputt reißen zu müssen...Wir haben hier bisher noch keinen Dingo gesehen.

Unsere Zeit hier in Australien rennt- wir rennen mit. Fraser Island war das letzte große Abenteuer. Wir haben noch eine Woche unterwegs, dann wollen wir in Sydney sein und das Auto verkaufen- die letzten Tage werden purer Stress.....


Die Ostküste entlang

Cairns ist mittlerweile auch schon wieder ca. 1500 km entfernt. Langsam aber sicher bewegen wir uns in Richtung Sydney. Je südlicher wir kommen, desto besiedelter ist die Gegend- es wird immer schwieriger ein schönes Plätzchen zu finden, wo man frei sein Camp aufschlagen kann. Überall hier wird Zuckerrohr und alle möglichen Früchte (Zitrusfrüchte , Bananen, Ananas, Avocados, ...) angebaut, hin und wieder sind Regenwaldstücke zugegen. Abgeschiedenheit gibt es immer weniger- dafür trifft man jetzt immer öfter Leute, mit denen man ins Plaudern kommt.
Da fanden wir beispielsweise das Golden Hole, eine wunderschöne Campstelle, nette Leute für ein gemeinsames Feuerchen am glasklaren Fluss, in der Nähe ein Berg zum Wandern inmitten von Regenwald, wo ich die schmerzhafte Bekanntshaft mit dem Stinging Tree machte (ähnlich wie die Brennessel, nur viel stärker und nach Wochen immer noch zu spüren) und wo wir eine interessante kleine Kreatur sahen. Ein paar Tage später hatten wir das Glück, ein Cassowary (großer blauer Laufvogel, der im Regenwald wohnt) für ein paar Sekunden zu sehen- jedoch nicht lang genug, um die Kamera heraus zu holen.
In Townsville hießen uns Jenny und John willkommen – das erste Mal seit 11 Wochen wieder in einem Bett schlafen und bekocht werden wie von Mutti! Und dann gab es da auch einen Internetanschluss und Haustiere zum Knuddeln...Weiter gings nach Cungulla, wo wir mit einem Bekannten endlich mal wieder von einem Boot aus angeln konnten- abends gabs dann lecker Fisch.
Ein weiterer Punkt war das (noch) kleine Touri-Städtchen Airlie Beach. Hier konnte man sehr gut sehen, dass auch Australien nicht aus den Fehlern anderer Touri-Gebiete lernt: es wird gebaut und gebaut ohne Rücksicht auf Natur-Verluste. Regenwaldgrundstücke werden gekauft und verkauft- nur für den Profit Einzelner- das sticht böse ins grüne Herz (ebenso wie der bedenkenlose Umgang mit Müll) – schönste Fleckchen Erde werden durch Menschenhand verschandelt. Manchmal schäme ich mich, ein Mensch zu sein... :(
Fragt man die richtigen Leute, bekommt man gute Tipps. Convey Beach war so ein Hinweis auf die Frage nach einem schönen Ort zum Campen: langer, von Touristen unberührter Strand. Bei Ebbe war der so breit, dass ich 20 Minuten vom Wasser bis zum Dünenbewuchs brauchte- und auf dem Weg dorthin konnte man abertausende von kleinen blauen Soldier Crabs betrachten und hören, wie sie da in Kolonnen durch den nassen Sand tippelten. Wenn man dann abends mit einem netten Aussi kocht und musiziert, könnte der Tag kaum schöner verlaufen sein.
Im Pioneer Valley verbrachten wir ein paar Tage in der Finch Hatton Gorge, einmal in Wazas Bushcamp, einmal in Eungella- bis wir endlich solch ein Tierchen sahen, die es hier gibt: das Platypus – sehr niedlich und kleiner als vorgestellt! Das war der 4. Versuch, es zu sehen! Sie sind sehr scheu.
Viel leichter als erwartet gestaltete sich die Sichtung eines Koalas: kaum war ein Straßenschild mit entsprechender Warnung aufgetaucht, haben wir in der ersten Nebenstraße einen im Baum seinen Eukalyptus mampfen sehen – er hat uns dann beobachtet wie wir ihn beobachteten und war den Baum etwas höher geklettert.
Wenn man dann ein paar Tage später Delphine aus nächster Nähe füttern kann, freut sich das Australien-Reisende-Herz!









Auch mal untertauchen!

...Am 12. Mai verschlang uns die Touristenstadt Cairns (viele Leute, viele Läden und eine künstliche Lagunenbadelandschaft) und ließ uns für ein paar Tage nicht mehr aus ihren Fängen. Und wir ließen dort neben Zeit auch Geld. Da half nur eines: untertauchen! Cairns ist einer der vielen Küstenorte, bei denen das gigantisch große Great Barrier Reef sehr nahe am Festland gelegen ist und daher sehr zum Tauchen einlädt. Zugegebenermaßen war das gesamte Unterfangen sehr touristisch angehaucht (großes Boot und viele Leute an Board), doch eine Erfahrung ist das Tauchen schon wert. Da muss man auf Druckausgleich achten, immer richtig schön atmen und zusehen, dass man nicht andauernd nach oben steigt (wenn die einem zu wenig Gewichte angehängt haben) während man in einem Neophrenanzug steckt. Nebenbei sieht man viele bunte Unterwasserlebewesen vorbeiziehen oder schwimmt an ihnen vorbei.
Nach unseren zwei Tauchgängen packte ich das Schnorchelzeug aus und sah genauso viele bunte Tierchen und Korallen– allerdings weit weniger umständlich und ohne blubbernde Luftblasen vorm Gesicht...